| Geschichte: |
Der Gründungstag der
Freiwilligen Feuerwehr Oberthulba, ist nach einem
Vermerk im 1. Protokollbuch der 15. November 1870. Bei
der eigentlichen Gründungs- und Generalversammlung am
17. Februar 1871 traten 70 Einwohner, nach Ablegung des
Handgelöbnisses und Bestätigung durch Unterschrift, der
Freiwilligen Feuerwehr Oberthulba bei.
Der erste Verwaltungsrat setzte sich zusammen aus:
Vorstand: Bürgermeister Adam Wehner; Kommandant: Andreas
Schneider; Zugführer: Michael Halbig, Michael Wehner,
Johann Schlereth; Kassier: Vinzenz Edelmann;
Schriftführer: Hauptlehrer Franz Karl Katzenberger, der
auch als Gründer der Wehr angegeben wird.
In den Jahren bis 1873 hat sich die Wehr ihre Ausrüstung
und Uniformen beschafft. 1873 wurde von der Gemeinde zu
der alten Druckspritze aus dem Jahre 1809, die nach
Angaben älterer Mitglieder beim großen Brand in
Hammelburg 1854 im Einsatz war, eine neue Saug- und
Druckspritze zu einem Preis von 1800,-- Mark gekauft.
Bei der Bestandsaufnahme am 04. Februar 1878 hatte die
Wehr eine alte Spritze, eine neue Spritze, 50
Wassereimer, vier große Feuerleiter, zwei Dach- und drei
Hakenleiter, drei Langschläuche, zwölf Schläuche mit
Gurt, einen Requisitenwagen, zwei Laternen, einige
Fackeln und ein paar alte Schläuche.
1874 - 1878 war Michael Halbig Hauptmann der Wehr. 1878
- 1881 Nikolaus Krapf. Der Bauer Michael Henz folgte von
1881 - 1892. In der Generalversammlung am 03. Januar
1892 wurde Kaspar Wolf mit 68 Stimmen zum neuen
Kommandanten gewählt. Als Vorstand fungierte
Bürgermeister Baier. Das Vereinslokal war die
Gastwirtschaft Veith.
Bei der Neuwahl am Dreikönigstag 1895 übernahm Johann
Rölling die Führung. Zum 25 jährigen Stiftungsfest am
18. Juni 1897 wurde eine von den Jubilaren gestiftete
Standarte geweiht und der Wehr feierlich übergeben. Der
Bezirksamtmann Amie von Hammelburg zeichnete 16
Gründungsmitglieder für 25 jährige Dienstzeit mit einem
Ehrenzeichen aus.
Mit einem Mitgliederstand von 100 aktiven Wehrmännern am
01. Januar 1901 hatte die Wehr eine dem Ort
entsprechende, zufriedenstellende Mannschaftsstärke
erreicht. Im gleichen Jahr beschaffte man 70 neue
Feuerwehrröcke und 100 Feuerwehrkappen.
Das einzige Gruppenbild stammt von 1902. Seit dem 22.
Juli 1906 besitzt die Wehr eine eigene Fahne. Sie wurde
von der Firma L. M. Ruprecht, München, angefertigt und
kostete damals die stattliche Summe von 360 Goldmark.
Fahnenpate war Alois Kimmel, der Besitzer der
Gastwirtschaft „Schwarzer Adler".
Im Zeichen kameradschaftlicher Verbundenheit übernahm
unsere Wehr bei der Fahnenweihe der Freiwilligen
Feuerwehr Frankenbrunn im Jahr 1909 die Patenschaft.
Durch den Tod des langjährigen Kommandanten Johann
Rölling wählten die Mitglieder in der Generalversammlung
am 23. Januar 1910 den stellvertretenden Kommandanten
Michael Schneider, Haus-Nr. 11, zu seinem Nachfolger.
Bei den in dreijährigem Zyklus vorgeschriebenen
Vorstandswahlen wurden am 20. Januar 1913 zum Vorstand
der damalige Bürgermeister Andreas Krampert, erster
Kommandant der Schmiedemeister Friedrich Söder, Haus-Nr.
75, zweiter Kommandant Wilhelm Henz, Kassier Michael
Herrlein und Schriftführer August Kaiser, mit der
Führung der Wehr beauftragt.
Nach Beendigung des 1. Weltkrieges (1914 - 1918)
erhielten bei den Neuwahlen am 06. Januar 1919 der
amtierende 1. Kommandant Friedrich Söder, Haus-Nr. 75
wiederum das Vertrauen der Mitglieder, 2. Kommandant
Ludwig Fischer, Schriftführer und Kassier Karl Andreas
Wehner. Ihnen folgte nach dreijähriger Amtszeit am 02.
Februar 1922 Ferdinand Vorndran als 1. Kommandant,
Stellvertreter Fritz Söder, Kassier und Schriftführer
Karl Kleinhenz, der bis 1946 in diesem Amt verblieb.
Zur Verbesserung des Feuerschutzes kaufte die
Gemeindeverwaltung ein Motorlöschgerät von der Firma
Paul Ludwig in Höhe von 4259 ,-- Rentenmark. Die
Übergabe am 21. November 1928, im Beisein von
Bezirks-Amtmann Oswald, Hammelburg, endete mit einem
Tanzabend im Vereinslokal „Schwarzer Adler".
Anlässlich der 60. Wiederkehr der Gründungsversammlung
am 17. Februar 1931 versammelten sich die Mitglieder
nach vorausgegangenem Gedächtnis-Gottesdienst zur
Feierstunde im Vereins-Lokal. Dem noch lebenden
Gründungs-Mitglied Johann Reuß, Haus-Nr. 107, und den
verdienten Alt-Wehrmännern: Johann Schlereth, Haus-Nr.
36, Johann Baier, Johann Schlereth, Haus-Nr. 28 und
Johann Werner, Haus-Nr. 55, wurden besondere Ehrungen
zuteil.
In der Generalversammlung am 14. Februar 1932 wurde,
bedingt durch den Tod des Kommandanten Ferdinand
Vorndran, der Kaufmann Stefan Vorndran, Haus-Nr. 16, mit
60 Stimmen zu seinem Nachfolger gewählt. Stellvertreter
wurde Kilian Schießer, Kassier Karl Mayer und
Schriftführer Karl Kleinhenz.
Die Nachfolge des verstorbenen Kommandanten Stefan
Vorndran, trat der Zugführer vom Steigerzug, Bruno
Schneider, Haus-Nr. 23, an. Bei einem Feuerwehrappell am
02. Mai 1937 - in Anwesenheit von Bezirks-Brandmeister
Baumgart, Frankenbrunn, - wurde durch Zuruf gewählte
Feuerwehrmann Kaspar Philipp, Haus-Nr. 90, mit der
Führung der Wehr betraut. 1943 folgte Alt-Kommandant
Fritz Söder.
Durch Beschuss von abziehenden deutschen Truppen am 07.
April 1945, wurden die im Anwesen des Landwirtes Georg
Schmitt, Haus-Nr. 93, abgestellten amerikanischen
Munitions-Fahrzeuge in Brand gesetzt. Die Scheunen von
Georg Schmitt, Arthur Vorndran und Arthur Weidner fielen
den Flammen zum Opfer. Unter schwierigsten
Verhältnissen, die durch die detonierende Munition der
Fahrzeuge noch erheblich erschwert wurden, haben die
noch anwesenden Wehrmänner und Jugendlichen, zusammen
mit der Wehr von Thulba, größeres Unheil verhindert.
Durch persönlichen Einsatz haben sich besondere
Verdienste erworben: Fritz Söder, Haus-Nr. 75, Johann
Herrlein, Hugo Schottdorf, Franz Halbig Haus-Nr. 120 und
Josef Vorndran.
Nach Kriegsende im Februar 1946 wurde eine neue Führung
gewählt: 1. Kommandant Lorenz Schneider, Stellvertreter
Oswald Geisel, Schriftführer und Kassier Leo Eyrich.
Anstelle des defekten Motorlöschgerätes bekam die Wehr
1949 eine neue Motorkraftspritze.
Am 01. März 1953 wurden bei den Wahlen: Josef Edelmann,
Kommandant; Alfons Herrlein, Stellvertreter; Anton
Vorndran Schriftführer und Oskar Hartmann Kassier.
Erstmalig am 10. Juni 1956 hatte unsere Wehr
Gelegenheit, den Kreisfeuerwehrtag auszurichten. Mit 40
Uniformen, den dazugehörigen Schutzhelmen, einer
ausziehbaren Steigleiter und neuem Schlauchmaterial
wurde die Ausrüstung verbessert.
In den Neuwahlen am 22. April 1957 stellten der
stellvertretende Kommandant Alfons Herrlein und der
Schriftführer Anton Vorndran ihre Posten zur Verfügung.
Bei den Wahlen wurden bestätigt: Vorstand Bürgermeister
Hugo Schottdorf (seit 1948), Kommandant Josef Edelmann,
Kassier Oskar Hartmann. Neu hinzu wurden gewählt: zum 2.
Kommandanten Robert Schneider und als Schriftführer
Anton Schmitt.
Durch den Tod des Kommandanten Edelmann im Jahr 1960
hatten sich bei der Jahreshauptversammlung am 22. April
1961 in geheimer Wahl 40 Mitglieder entschieden, Franz
Zeisberger als Nachfolger und neuen Kommandanten mit der
Führung zu beauftragen.
Am 10. Februar 1962 wurden die in den Satzungen
vorgeschriebenen Wahlen durchgeführt. Für die folgenden
fünf Jahre wurden bestätigt: Franz Zeisberger als
Kommandant, Stellvertreter Robert Schneider und
Schriftführer Anton Schmitt. Ewald Halbig wurde für den
ausscheidenden Kassier Oskar Hartmann neu gewählt. Im
folgenden Jahr zeigten sich schon beste Früchte durch
die vielseitige Ausbildung und systematischen Aufbau.
Beim 90 jährigen Stiftungsfest, das - wenn auch um zwei
Jahre verspätet - am 13. und 14. Juli 1963 stattfand,
konnte mit 20 Gastwehren, dank intensiver Vorarbeit
durch die Verantwortlichen und der Mitwirkung vieler
Mitglieder, ein Höhepunkt in diesem Jahrzehnt des
Vereinslebens verzeichnet werden. Für besondere
Verdienste wurden acht Mitglieder geehrt. Weitere
Urkunden wurden beim Kameradschaftsabend am 23. Mai 1964
an 46 Altmitglieder überreicht.
Die 95 jährige Wiederkehr der Gründungs-Versammlung am
17. Februar 1966 wurde mit einem Gedächtnis-Gottesdienst
eingeleitet und mit einem Festabend im Vereinslokal
gefeiert.
Bei der Generalversammlung am 18. Mai 1966, verbunden
mit der Neuwahl der Vorstandschaft, wurden 1. Kommandant
Franz Zeisberger, Stellvertreter Robert Schneider,
Schriftführer Anton Schmitt und Kassier Ewald Halbig
wiedergewählt. Nachdem Kommandant Franz Zeisberger und
2. Kommandant Robert Schneider aussagten, nur noch für
ein weiteres Jahr zu amtieren, erforderte dies bei der
nächsten Jahreshauptversammlung eine Ergänzungswahl. Bei
dieser Zusammenkunft am 09. April 1967 wurden Herbert
Neder zum Kommandanten und Alfred Eyrich zum
Stellvertreter gewählt.
Mit der Übergabe einer weiteren TS 8/8 mit Anhänger und
der dazugehörigen Ausrüstung am 15. April 1967 und der
erneuerten zentralen Wasserversorgung von 1951 waren der
Feuerschutz im Ortsbereich gewährleistet.
1971 hat die Wehr 228 Mitglieder, davon 97 aktiv
ausgebildet. Sie sind aufgegliedert in acht
Löschgruppen, einem Hydrantenzug mit zwei Trupps und
einem Steigerzug. Am 09. Mai 1971 verbesserten 4 weitere
Löschgruppen mit der Abnahme der Leistungsprüfung in
Stufe I, bzw. Stufe II und III/1 ihren Ausbildungsstand.
Das 100 jährige Bestehen der Wehr wurde in den Tagen vom
26. mit 28. Juni 1971 festlich begangen. Schirmherr war
der Landtagsabgeordnete Walter Zeißner, Gambach,
Landkreis Karlstadt. Vor Beginn des Festabends am 26.
Juni legte noch eine Anwärtergruppe das bronzene
Leistungsabzeichen ab. An der folgenden Sammelübung
nahmen die Wehren von Aura, Frankenbrunn, Hetzlos,
Obererthal, Reith, Schwärzelbach, Thulba, Wittershausen
und die Ortswehr teil. Beim Festabend konnte Kommandant
Herbert Neder außer den Ehrengästen, 23 Gastwehren
begrüßen. In den damit verbundenen Ehrungen wurden 4
aktive Mitglieder für 50 und 40 Jahre und 13 Wehrmänner
für 25 Jahre aktiven Dienst mit dem goldenem, bzw.
silbernem Ehrenkreuz ausgezeichnet. 49 Mitglieder
erhielten Ehren-Urkunden für langjährige Zugehörigkeit
zur Wehr. Ehrengast war der 90 jährige Wilhelm Henz aus
Oberfladungen, ehemals Ortsbürger von Oberthulba und
stellvertretender Kommandant von 1913 - 1919 war.
Kreisbrandinspektor Rudi Fell, Hammelburg, überreichte
an 4 Löschgruppen die Leistungsabzeichen.
Am Fest-Sonntag segnete nach dem Gottesdienst Pfarrer
Gustav Hußlein das mit einer neuen TS 8/8 bestückte
Löschfahrzeug. Vorstand Bürgermeister Hugo Schottdorf
übergab es an Kommandanten Herbert Neder. Trotz der
schlechten Witterung beteiligten sich außer den
Ortsvereinen die Musikkapellen von Euerdorf, Hassenbach,
Sulzthal, Frankenbrunn, Wartmannsroth, Feuerthal und
Lauter, Abordnungen von 32 Wehren mit Ihren Fahnen am
Festzug. Mit dem Festausklang am Montag fanden die
Feierlichkeiten ihren Abschluss.
In der Generalversammlung am 14. April 1972 wählten die
anwesenden Mitglieder den ehemaligen Kommandanten Franz
Zeisberger zum neuen Vorstand der Wehr. Neuer Kommandant
wurde der Löschmeister Herrmann Schlereth und
Stellvertreter der Feuerwehr Josef Waldner.
Schriftführer Anton Schmitt und Kassenverwalter Ewald
Halbig behielten ihre Posten. Der ausgeschiedene
Vorstand - Alt-Bürgermeister und Ehrenbürger Hugo
Schottdorf, wurde am 16.02.1973 für seine Verdienste
Ehren-Vorstand der Wehr.
Am 31. Mai 1973 haben 5 Löschgruppen die
Leistungsprüfung bestanden. Davon 1 Gruppe Gold, 1
Gruppe III/1 Vorstufe Gold, 2 Gruppen Silber und 1
Gruppe der Feuerwehr-Anwärter Bronze. Durch
Bürgermeister Herbert Neder und Kreisbrandinspektor
Fritz Fratz wurden in der Jahresversammlung am
29.03.1974 an 8 Wehrmänner das silberne Ehrenkreuz
überreicht. Der in unserem Ort zugezogene
Landtagsabgeordnete Franz von Prümmer, Schirmherr des
110 jährigen Gründungsfestes, wurde Mitglied der
Freiwilligen Feuerwehr.
Bei der Generalversammlung verbunden mit Neuwahlen am
28.01.1977 stellten Vorstand Franz Zeisberger und 1.
Kommandant Herrmann Schlereth ihr Mandat aus beruflichen
Gründen zur Verfügung.
Beim Wahlgang wurden Karl Mayer zum Vorstand, Josef
Waldner 1. Kommandant und Herbert Zwecker zum 2.
Kommandanten berufen. Schriftführer Anton Schmitt und
Kassenverwalter Ewald Halbig behielten ihr
Aufgabengebiet. Die Wehrmänner Siegfried Schneider,
Albrecht Eyrich-Halbig und Dieter Söder wurden als
Vertrauensleute in den Verwaltungsrat berufen. Eine
Löschgruppe hat bei der Leistungsprüfung am 08. Mai 1977
das Leistungsabzeichen in Gold auf blauem Grund, eine
Gruppe die Vorstufe in Gold und eine weitere Gruppe
Silber errungen. Am 06.08.1977 schaffte noch eine Gruppe
die Vorstufe Gold.
Zur Verbesserung des Feuerschutzes wurde durch Antrag
von uns im Jahr 1978 eine Löschwasser-Zisterne mit einem
Fassungsvermögen von 82.000 Liter am Kinderspielplatz im
Bereich der Tankstelle Fröhlich erstellt.
Am Ehrenabend konnte Landrat Marko Dyga und
Kreisbrandinspektor Fritz Fratz 14 Wehrmänner das
Ehrenkreuz in Silber für 25 Jahre aktiven Dienst
überreichen.
Eine bedeutende Verbesserung in der Ausbildung und
Verjüngung der Mannschaft ergab die Prüfung von 7
Löschgruppen in den verschiedenen Leistungsklassen am
06. Oktober 1979. Dabei haben 2 Gruppen
Feuerwehranwärter in der untersten Stufe ihre
Bereitschaft und Mitarbeit in der Wehr bekundet.
Insgesamt haben bei uns seit 1963 34 Löschgruppen an
Leistungsprüfungen mit Erfolg teilgenommen. Für den
ausgeschiedenen Kassenverwalter Ewald Halbig wählten die
Mitglieder in der Jahresversammlung am 05.01.1980 den
Löschmeister Herrmann Schlereth zum neuen
Finanzverwalter. Unsere Wehr, der überörtliche
Feuerschutz mit ihren Tanklösch-Fahrzeugen und viele
freiwillige Helfer, haben durch ihr entschlossenes
Eingreifen beim Waldbrand am 17. April 1980 im
Gemeindewald, trotz der großen Schadensfläche von 4,5
Hektar, eine vorbildliche Einsatzleistung vollbracht und
somit eine Katastrophe verhindert.
Am 18.12.1980 war es endlich soweit. Ein lang gehegter
Wunsch ging in Erfüllung. Das von der Gemeinde in
Auftrag gegebene Löschfahrzeug "LF 8" mit Vorbaupumpe
und schwerem Atemschutz musste bei den Ziegler Werken
bei Ulm abgeholt werden. Kommandant Waldner,
Oberlöschmeister und Fahrzeugwart Helmut Schneider und
die Löschmeister Gottfried Stürzenberger und Albrecht
Schmitt fuhren mit dem Privat-PKW von Gottfried
Stürzenberger dort hin. Nach der Unterweisung und
Werksbesichtigung fuhren sie nach Oberthulba zurück, um
das Fahrzeug im Betrieb vom aktiven Feuerwehrmann Dieter
Söder zu bestücken.
In der Generalversammlung am 05. Januar 1981 waren die
Hauptthemen das neue Löschfahrzeug und die bevorstehende
Jubiläumsfeier zur 110 jährigen Gründung.
Das Jubiläumsjahr wurde eingeleitet mit einem Festabend
am 17. Februar 1981, dem Tag der Gründungsversammlung
vor 110 Jahren. Nach dem Gottesdienst am Abend
versammelte sich die Wehr mit den Ehrengästen im Saal
des St. Josefsheimes. Nach den Grußworten des
Kommandanten Waldner, dem Bericht der Vereinsgeschichte
durch Vorstand Karl Mayer und der Festrede von
Schirmherr Franz von Prümmer MdL, erfolgten die Ehrungen
aktiver Feuerwehrleute, eines verdienten Alt-Mitgliedes,
5 Mitglieder für 60 Jahre und 20 Mitglieder für 50 Jahre
Zugehörigkeit in der Wehr. Ernst Hippler und Erwin
Kaiser erhielten für 40 Dienstjahre und Vorstand Karl
Mayer und Fritz Beck für 25 Jahre aktiven Dienst das
Feuerwehr-Ehrenzeichen. Das verdiente Alt-Mitglied Karl
Kleinhenz wurde Ehren-Mitglied. Ehren-Vorstand Hugo
Schottdorf, Ehrenmitglied Oswald Geisel, Franz Söder,
Anton Keßler und Max Vorndran erhielten Ehrenurkunden
für 60 Jahre Treue zur Wehr. Für über 50 Jahre
Mitgliedschaft in unserer Wehr wurden 20 Alt-Mitglieder
geehrt. Nach den Ansprachen von Landrat Marko Dyga,
Bürgermeister Herbert Neder und Kreisbrandrat Rützel und
der Dankrede durch Ehrenvorstand, Ehrenbürger und
Alt-Bürgermeister Hugo Schottdorf, ging man zum
geselligen Teil über. Vom 10. bis zum 13. Juli 1981 fand
die 110 jährige Feier statt. Außer diesen
Feierlichkeiten konnte in dem Jubeljahr an die 75
jährige Wiederkehr der Weihe der Vereinsfahne am 22.
Juli 1906 und dem Erlaß der ältesten noch vorhandenen
Feuerschutzordnung von Oberthulba aus der zeit des
damaligen Fürstbischofes Julius Echter vor 375 Jahren
erinnert werden.
Die Festtage wurden am Freitagabend mit einer
Sammelübung eingeleitet. Mit dabei war die Wehr aus
Albertshauen und alle Wehren der sieben Ortsteile. Am
Abend unterhielt die bekannte Blas- und Stimmungskapelle
Mauder aus Grettstadt die versammelten Ortsbürger und
die angereisten Wehren aus der Umgebung. Als Dankeschön
erhielt jede Wehr eine Kachel mit dem Motiv on
Oberthulba. Der Festsonntag wurde mit der Totenehrung
begonnen. Hierbei ging es in einem Schweigemarsch vom
Marktplatz zur Kriegergedächtnisstätte auf dem Friedhof.
Hier wurde allen gefallenen und verstorbenen Wehrmännern
gedacht und als äußeren Zeichens legte der
stellvertretende Kommandant Herbert Zwecker einen Kranz
nieder. Im Anschluss zelebrierte Pfarrer Kächelein den
Festgottesdienst, wobei hier auch das neue Löschfahrzeug
vom Typ LF 8 eingeweiht wurde..
Nach der Mittagspause begann um 12.30 Uhr die
Aufstellung zur Festparade, welche vom Festplatz aus
über die Waldstraße, Raiffeisenstraße, Hintere
Torstraße, Obere Torstraße, Tongrubenweg, Waldstraße
wieder zum Festplatz führte. Die Spitze des Zuges führte
eine Reiterabordnung des Reitclubs Thulbatal, ein
Pferdegespann von Engelbert Bahn (Wittershausen) mit der
alten Saug- und Druckspritze aus dem Jahre 1873, besetzt
mit Alt-Wehrmännern Stürzenberger Christian, Kaiser
Erwin und Hippler Ernst in Uniform und Schutzhelm aus
der Jahrhundertwende. Mehr als 50 Vereine aus Nah und
Fern bildeten den Festumzug.
Das fest endete am Montag mit einem
Schlachtschüsselessen und der musikalischen Umrahmung
der Musikkapellen aus Oberthulba und Feuerthal.
Am 05. Januar 1982 wurde den Mitgliedern der Wehr
anlässlich der Generalversammlung mitgeteilt, dass die
ersten 7 Feuerwehrmitglieder an der staatl.
Feuerwehrschule in Würzburg ihren Atemschutzlehrgang
absolvierten. Bei dieser Mitgliederversammlung im St.
Josefs Heim standen auch Neuwahlen auf der Tagesordnung.
Der bisherige Schriftführer Anton Schmitt und der
Vertrauensmann Siegfried Schneider stellten ihre Ämter
zur Verfügung. Die Wahlen legten folgende
Zusammensetzung dar: Vorstand Karl Mayer, Kommandant
Josef Waldner, stellvertretende Kommandant Herbert
Zwecker, Schriftführer Bernd Bös, Kassier Herrmann
Schlereth, Kassenprüfer Karl Hälbig und Heinz Geisel,
Vertrauensleute Dieter Söder, Albrecht Eyrich-Halbig und
Anton Schmitt.
Am 12. Mai 1984 haben 7 Gruppen mit insgesamt 58
Feuerwehrmännern die unterschiedlichsten
Leistungsprüfungen bestanden. Es wurden folgende
Leistungsabzeichen errungen: Stufe I 13x, Stufe II 3x,
Stufe III/1 10x, Stufe III/2 3x, Stufe III/3 14x, Stufe
III/4 12x und Stufe III/5 2x.
Bei der Generalversammlung am 05. Januar 1986 bedankte
sich Kommmandant Waldner bei den vielen Spendern für die
neue Vereinsfahne. Ebenso wurde an diesem Tag eine
eigene Satzung des Feuerwehrvereins verabschiedet.
Am 19. April 1986 nahmen wiederum 6 Gruppen an der
Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löschangriff" teil. Es
wurden folgende Stufen abgelegt: Stufe I 1x, Stufe II
11x, Stufe III/1 4x, Stufe III/2 7x, Stufe III/3 4x,
Stufe III/4 10x und Stufe III/5 13x.
Am 05. Januar 1988 wurden bei den Wahlen Josef Waldner
und Herbert Zwecker in ihren Ämtern bestätigt. Die
Kameraden Bernd Wufka und Roland Mayer übernahmen die
Posten als Vertrauensleute der Wehr. Bei den Wahlen der
Vereinsführung wurde die alte Vorstandschaft bestätigt.
Am 21.03.1988 fand eine außerordentliche
Mitgliederversammlung statt. Anwesend waren 31 Personen.
Thema war der geplante Feuerwehrhausneubau.
Bürgermeister Gerhard Adam teilte der Versammlung mit,
dass mit dem Bau am 15. Mai 1988 begonnen werden soll.
Die Fertigstellung sei für Mitte 1989 vorgesehen.
Kommandant Waldner führte alle Eigenleistungen auf,
welche von den Feuerwehrkameraden übernommen werden. Bei
einigen kontroversen Diskussionen im Anschluss wurde das
Thema „Eigenleistung" von manchem Feuerwehrmitglied in
Frage gestellt. Bei einer abschließenden Abstimmung
stimmten jedoch 17 Personen von mittlerweile nur noch 21
Anwesenden Personen für den Eigenleistungsvorschlag von
Kommandant Waldner.
An den Leistungsprüfungen am 23. April 1988 beteiligten
sich 35 Feuerwehrdienstleistende in 4 Gruppen. Es wurden
folgende Leistungsabzeichen errungen: Stufe I 1x, Stufe
II 2x, Stufe III/1 7x, Stufe III/2 4x, Stufe III/3 6x,
Stufe III/4 6x und die Stufe III/5 8x.
Bei der Mitgliederversammlung am 05. Januar 1989 wurden
in Würdigung ihrer Verdienste um die Freiwillige
Feuerwehr Oberthulba und als Dank und Anerkennung für
die geleistete Arbeit die Feuerwehrkameraden Karl
Hälbig, Helmut Kaspar, Anton Schmitt und Franz Weidner
zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Am 05. Januar 1990 fand das erste mal die
Generalversammlung im neuem Feuerwehrhaus statt.
Kommandant Waldner teilte der Versammlung mit, dass
erstmals mehr Einsatz- als Übungsstunden geleistet
wurden. Eingehend auf den Feuerwehrhausneubau
informierte er die Versammlung, dass bis dato 4975
Stunden an Eigenleistung erbracht wurden und das die
Freiwillige Feuerwehr eine Küchenleiste für DM 5000,--
bestellt hatte.
Im Jahre 1990 wurde ein Wasserwerfer mit einem
Tankvolumen von 4000 Litern vom BGS Oerlenbach
erstanden. Dieser wurde von Feuerwehrkamerad Reiner
Herold in vielen freiwilligen Arbeitsstunden
instandgesetzt, überholt und neu lackiert.
Am 12. Mai 1990 wurden folgende Leistungsprüfungen
abgelegt und bestanden: Stufe I 9x, Stufe II 1x, Stufe
III/1 3x, Stufe III/2 7x, Stufe III/3 5x, Stufe III/4 6x
und Stufe III/5 5x.
Die Zusammenfassung über den Neubau des
Feuerwehrgerätehauses wird z. Zt. erstellt.
Bei den Neuwahlen am 05. Januar 1991 wurde die gesamte
Vorstandschaft samt Kassenprüfer wiedergewählt.
Am 15. Juni 1991 fand die Übernahme des
Ölschadenbekämpfungsfahrzeug (GW Öl) statt.
In der Generalversammlung am 05. Januar 1992 teilte
Kreisbrandrat Rittelmeier der Versammlung mit, dass die
FFW Oberthulba seit Mai 1991 nun Stützpunktwehr sei.
Während der Versammlung wurden die Kameraden Josef
Waldner, Herbert Zwecker und Rudi Hippler für 25 jährige
aktive Dienstzeit geehrt. Der nicht anwesende Kamerad
Michael Straub wurde ein Jahr später hierfür geehrt.
Im Laufe des Jahres 1992 wurden die regelmäßigen Treffs
am ersten und dritten Samstag im Monat eingeführt. Diese
dienen nicht nur der Wartung von Fahrzeug, Geräten und
Feuerwehrhaus, sondern vor allem der
Kameradschaftspflege. Auch mehrere Leistungsprüfungen am
30.05, 19.06 und 14.11.92 wurden absolviert. Wie viele
Kameraden hierbei teilgenommen hatten, konnte nicht
nachvollzogen werden.
Bei der Generalversammlung am 05. Januar 1994 teilte
Kommandant Waldner der Versammlung mit, dass er nun nach
17 Jahren Kommandantschaft sein Amt niederlegen wird.
Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis. Kommandant
der Freiwilligen Feuerwehr Oberthulba wurde Ulrich Marx,
stellvertretender Kommandant blieb Herbert Zwecker. Die
beiden Vertrauensleute Bernd Wufka und Roland Mayer
wurden ebenfalls von der Versammlung bestätigt. Bei der
Wahl des Vorstandes des Feuerwehrvereines brachte die
Wahl folgendes Ergebnis: Vorsitzender wurde Herbert
Zwecker, stellvertretender Vorsitzender wurde kraft
seines Amtes (§ 7 Abs. 1 Satz 2 der Satzung) Ulrich
Marx, Schriftführer Bernd Bös und Kassenwart Herrmann
Schlereth wurden in ihrem Amt bestätigt. Als
Kassenprüfer fungierten nun Heinz Geisel und Andreas
Kleinhenz.
Am 03. Mai 1994 fuhr eine Abordnung der Freiwilligen
Feuerwehr mit dem Bus des TSV Oberthulba nach Weisweil,
um bei den MAGIRUS-Werken das neue Löschgruppenfahrzeug
vom Typ LF 16/12 abzuholen. Nach ausreichender
Einweisung und einer Besichtigung des Werkes wurde das
neue Fahrzeug nach Oberthulba überführt.
Die Leistungsprüfung „Lösch" legten am 18.06.94 drei
Gruppen ab. Folgende Stufen wurden erreicht: Stufe II
6x, Stufe III/1 9x, Stufe III/2 1x, Stufe III/3 5x und
Stufe III/5 5x. Die Jugendleistungsprüfung bestanden an
diesem Tage 13 Feuerwehranwärter.
Am 05.11.1994 unterzogen sich drei Gruppen der Wehr als
erste Feuerwehr im Altlandkreis Hammelburg der
Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung". Eine Gruppe
folgte eine Woche später.
Am 04. und 05. September 1994 wurde im Rahmen eines
kleineren Festes am Feuerwehrhaus das neue Löschfahrzeug
gesegnet.
Aufgrund der Nähe zur BAB 7 soll die FFW Oberthulba in
den Chemikalienzug Hammelburg integriert werden. Aus
diesem Grund legten die ersten fünf Feuerwehrkameraden
einen Lehrgang am Atemschutzzentrum in Oberthulba am
Gerätewagen Gefahrgut ab.
Am 11.11.1995 fanden wieder Leistungsprüfungen „Die
Gruppe im Löscheinsatz" statt. Hierbei wurden folgende
Abzeichen erzielt: Stufe I 9x und Stufe III/1 6x.
Im Jahre 1995 wurde die Feuerwehr Oberthulba zusätzlich
mit Funkmeldeempfängern ausgerüstet. Die Alarmierung
fand nun ab März 1996 von 06.00 Uhr bis 20.00 Uhr über
Sirene und Funkmeldeempfänger statt und in der Zeit
zwischen 20.00 Uhr und 06.00 Uhr wurden nun die
Kameraden nur über die Funkmeldeempfänger zu den
Einsätzen gerufen, was sich aufgrund der steigenden
Einsatzzahlen sehr erholsam in der Nachtzeit für die
Ortsbevölkerung auswirkte.
Vom 29. Juni bis zum 01. Juli 1996 feierte die Wehr ihr
125 jähriges Gründungsjubiläum. Aufgrund des
Platzangebotes im Feuerwehrhaus wurde vor der
Fahrzeughalle ein Zelt angebaut, um somit alle
notwendigen technischen und sozialen Einrichtungen vom
Feuerwehrhaus nutzen zu können. Am 29. Juni fand
zusammen mit den Ortswehren eine Großübung auf den
Wiesen gegenüber des Feuerwehrhauses statt. Am
Festsonntag zelebrierte Pfarrer Günther Höfler den
Festgottesdienst in der Pfarrkirche. Anschließend wurde
ein Kranz niedergelegt. Am Sonntag Abend wurde mittels
einer Großbildleinwand das EM-Endspiel live übertragen
und nach dem Abpfiff wurde der Sieg der deutschen
Nationalmannschaft gebührend gefeiert. Das Fest schloss
am Montag mit dem üblichen Kesselfleischessen.
Am 01. Oktober 1996 nahmen 11 Feuerwehranwärter am
Wissenstest erfolgreich teil. Am 09. November legten
wiederum diese 11 Anwärter das Jugendleistungsabzeichen
ab. Im Anschluss legten 17 Feuerwehrmänner das
Leistungsabzeichen „Technische Hilfeleistung" der Stufe
II ab und das Leistungsabzeichen „Die Gruppe im
Löscheinsatz" wurde in folgenden Stufen abgelegt: Stufe
II 1x, Stufe III/2 7x, Stufe III/4 2x und Stufe III/5
3x.
Am 14.11.1996 wurde der Freiwilligen Feuerwehr
Oberthulba in einer kleinen feierlichen Zusammenkunft
mit der FFW Bad Kissingen die alleinige
Verantwortlichkeit und Einsatzbereitschaft für Einsätze
der Einsatzstufen 1 und 4 auf der Bundesautobahn A 7 von
der Bad Kissinger Wehr übertragen.
Bei der Generalversammlung am 05. Januar 1997 standen
Neuwahlen des Feuerwehrvereins auf dem Tagesprogramm.
Der bisherige Schriftführer Bernd Bös legte sein Amt
nieder. Die neue Vorstandschaft setzte sich wie folgt
zusammen: 1. Vorsitzender Herbert Zwecker,
stellvertretender Vorsitzender Ulrich Marx, Kassier
Herrmann Schlereth und Schriftführer Tiemo
Stürzenberger. Die Kassenprüfer Heinz Geisel und Andreas
Kleinhenz wurden in ihrem Amt bestätigt. Während der
Jahreshauptversammlung wurde der langjährige
Feuerwehrkamerad und ehemalige Vorstand Karl Mayer
zum Ehrenvorstand der Freiwilligen Feuerwehr
Oberthulba
ernannt.
Am 07. Juni 1997 wurden folgende Stufen bei
Leistungsprüfungen abgelegt: „Die Gruppe im
Löscheinsatz": 7x Stufe I; „Technische Hilfeleistung":
1x Stufe I und 12x Stufe II. Am 16. Oktober diesen
Jahres nahmen 7 Feuerwehranwärter am Wissenstest ´97
teil und erreichten die Stufe II (Silber).
Mehrere Kameraden legten am 08. Mai 1998 diverse
Leistungsabzeichen ab. 6x Stufe II und 2x die Stufe
III/2. Am 21. November 1998 wurden wiederum beide
Leistungsprüfungen abgenommen. Hierbei wurden erreicht
bei der Leistungsprüfung „Lösch": 1x Stufe III/1, 3x
Stufe III/2 und 5x Stufe III/3. Bei der Leistungsprüfung
„THL" wurden folgende Stufen abgelegt: 9x Stufe I, 2x
Stufe II und als erste Wehr im Altlandkreis Hammelburg
13x die bis dato höchste Stufe, die Stufe III (Gold).
Bei der Generalversammlung am 05. Januar 1999 wurden
mehrere aktive Feuerwehrdienstleistende vom
Kreisbrandrat Rittelmeier mit dem Feuerwehrehrenzeichen
für 25 jährigen aktiven Feuerwehrdienst ausgezeichnet.
Dies waren Kommandant Marx Ulrich, Schmitt Albrecht,
Hüttl Günter, Schmitt Edwin, Schießer Manfred, Herrlein
Robert, Röder Reinhold, Kleinhenz Siegfried, Müller
Walter und Blum Klaus. Außerdem wurde der
Feuerwehrkamerad und langjährige Fahrzeugwart Helmut
Schneider zum Ehrenmitglied ernannt.
Am 18. September legten 9 Feuerwehranwärter die
Leistungsprüfung - Deutsche Jugendspange ab. Am 02.10.
nahmen wiederum 8 Feuerwehranwärter an der
Jugendleistungsprüfung erfolgreich teil. Im Anschluss
legten mehrere Kameraden verschiedene Stufen bei der
Leistungsprüfung "Lösch" ab. Dies waren 6x Stufe II, 1x
Stufe III/2 und 2 Stufe III/3. Am 09. Oktober wurden bei
der Leistungsprüfung „THL" folgende Stufen absolviert:
4x Stufe II und 11x Stufe III. Am 14. und am 30. Oktober
unterzogen sich 12 Feuerwehranwärter dem Wissenstest
1999. Hierbei wurden folgende Stufen abgelegt: 2x Stufe
I, 7x Stufe II, 2 Stufe III und 1x die Stufe IV.
Im Vorfeld des
Jahrtausendwechsels wurden viele Aktivitäten
unternommen, damit man unbeschadet ins neue Jahrtausend
gelangt. Die Freiwillige Feuerwehr Oberthulba hatte aber
dennoch eine ruhige Nacht und musste zu keinem Einsatz
ausrücken. Anders jedoch war es am 02. Januar 2000. Etwa
um 11.00 Uhr gab es aufgrund von Nebel und zu schnellem
Fahren auf der BAB 7 zu zwei spektakulären
Massenkarambolagen in der Nähe der Raststätte Rhön.
Zuerst kam es auf der Strecke Richtung Süden zu einem
Unfall in dem 8 Fahrzeuge beteiligt waren. Anschließend
fuhren nochmals 80 Fahrzeuge ineinander. Fast Zeitgleich
schepperte es auf der Strecke Richtung Norden. Hierbei
fuhren 48 Fahrzeuge ineinander. Die Bundesautobahn war
bis in die Abendstunden total gesperrt. 2 Menschenleben
forderte diese Unfallserie und 115 Verletzte. Die
Freiwillige Feuerwehr Oberthulba war mit allen vier
Fahrzeugen und 25 Mann schichtweise im Einsatz. Außerdem
waren die Feuerwehren aus Schondra, Bad Brückenau, Bad
Kissingen und Hammelburg im Einsatz.
Bei der Generalversammlung am 05. Januar 2000 wurde
Kommandant Ulrich Marx und sein Stellvertreter Herbert
Zwecker in ihren Ämtern bestätigt. Fredi Döpfert und
Karl-Heinz Höchemer vertreten seit dem die Interessen
der Aktiven Wehrmänner als Vertrauensleute. Die Wahl der
Vorstandschaft ging ebenfalls reibungslos über die
Bühne. Herbert Zwecker blieb weiterhin Vorsitzender des
Feuerwehrvereins, Ulrich Marx stellvertretender
Vorsitzender, Herrmann Schlereth Kassenwart und Tiemo
Stürzenberger Schriftführer. Nachdem Kassenprüfer Heinz
Geisel nach 37 Jahren sein Amt zur Verfügung stellte,
wurde Klaus Blum neben Andreas Kleinhenz zum
Kassenprüfer gewählt.
Generationswechsel bei der Feuerwehr am 5.1.2006
Ein Generationswechsel gab es bei der Feuerwehr Oberthulba. Nach 28 Jahren Tätigkeit an vorderster
Stelle zog sich Herbert Zwecker als Leistungsträger der Wehr zurück. Nachfolger als 2 Kommandant ist
Rainer Wanitschka. Zum neuen Vorsitzenden des Feuerwehrvereins wurde Tiemo Stürzenberger gewählt.
Sie werden die Feuerwehr die nächsten
Jahren führen.
Ulrich Marx (1.Kommandant)
Rainer Wanitschka ( 2.Kommandant)
Hermann Schlereth (Kassenwart)
Tiemo Stürzenberger (1.Vorsitzender)
Peter Albert (2.Vorsitzender)
Sebastian Baus (Schriftführer)
Führungswechsel 2008
Die erfolgreiche Arbeit soll in Oberthulba weitergeführt werden.
Mit Rainer Wanitschka und Matthias Zwecker stehen wieder zwei bewährte
Feuerwehrmänner an der Spitze.